Verlautbarungen vom März 2020

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Die Kerze der Hoffnung brennt für den christl. Gemeindeleiter Qin Defu, der am 29.11.2019 wegen „illegaler Geschäftstätigkeit“ zu 4 Jahren Gefängnis verurteilt wurde – und das, obwohl in der Verfassung von China festgelegt ist, dass „Die Bürger von China die Freiheit des religiösen Glaubens genießen“ Unterschreiben Sie für die Einhaltung der Religionsfreiheit und die Freilassung von Quin Defu.

 

Vorankündigungen:

 Die Kerze der Hoffnung brennt für Ägypten Mahienour el-Masry Alaa Abdel Fattah Mohamed el-Baqer,

Me n s c h e n r e c h t s v e r t e i d i g e r i n h a f t i e r t Am 22. September 2019 nahmen Sicherheitskräfte die bekannte Menschenrechtsanwältin Mahienour el-Masry fest, als sie sich bei der Staatsanwaltschaft der Staatssicherheit (SSSP) über den Stand der Ermittlungen gegen AktivistInnen erkundigen wollte, die kurz zuvor bei Protesten festgenommen worden waren. Am 29. September wurde der Aktivist Alaa Abdel Fattah auf der Polizeiwache des Kairoer Stadtbezirks Dokki festgenommen. Die Polizei sagte seiner Mutter, dass er zur SSSP gebracht worden sei. Am selben Tag erschien Mohamed el-Baqer, einer der Rechtsbeistände von Alaa Abdel Fattah, bei der SSSP, woraufhin man ihn ebenfalls festnahm. Beiden Männern wird vorgeworfen, „einer illegalen Organisation beigetreten“ zu sein, „ausländische Finanzmittel erhalten“ zu haben, „falsche Nachrichten verbreitet“ und „die sozialen Medien missbraucht“ zu haben. Im Gefängnis wurden beide Männer wiederholt bedroht und beleidigt, Alaa Abdel Fattah wurde außerdem geschlagen und getreten. Die Festnahmen und Inhaftierungen stehen im Kontext der größten Festnahmewelle seit dem Amtsantritt von Präsident Abdel Fattah al-Sisi im Jahr 2014. Am 20. und 21. September 2019 waren in mehreren ägyptischen Städten Proteste ausgebrochen, bei denen der Rücktritt des Präsidenten gefordert wurde. Daraufhin wurden mehr als 3.900 Menschen festgenommen. Fordern Sie den ägytischen Generalstaatsanwalt auf, Mahienour el-Masry, Alaa Abdel Fattah und Mohamed el-Baquer sofort freizulassen! Weiters muss Ihnen Zugang zu ihren Rechtsbeiständen gesichert werden . Außerdem muss den Foltervorwürfen nachgegangen werden, damit die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden können.

 

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