Wasserprojekt MATA DE CAÑA – San Carlos / Nicaragua

San Carlos ist eine Partnerstadt von Linz im Süden von Nicaragua.
In ihrem Gemeindegebiet liegt das Dorf MATA DE CAÑA –
ohne Versorgung mit sauberem Trinkwasser.
 

In Zusammenarbeit mit dem Verein „Städtepartnerschaft Linz – San Carlos
unterstützen wir den Bau einer Wasserleitung für die BewohnerInnen von Mata de Caña:

Bau einer Quellfassung und Stromleitung,
Anschaffung eines Hochbehälters und diverser Leitungen …

Frühjahr 2016     

Die DorfbewohnerInnen von Mata de Cana haben sich zu einer Wassergenossenschaft zusammengeschlossen und von September 2015 bis Februar 2016 eine Wasserversorgungsanlage für rund 150 Häuser (ca. 600 Personen) errichtet.

Quellfassung mit Filter und Quellsammelbehälter Pumpanlage zum Hochbehälter mit Strom von einer Fotovoltaik-Anlage Hochbehälter ca. 17m³
Verteilleitungen zu den Häusern, alle mit Wasserzähler

Der Wasser-Abgabepreis beträgt 70 Cent/m³.
Wasseruntersuchungen bestätigen eine ausgezeichnete Wasserqualität.
Durchfallerkrankungen sind sofort signifikant zurückgegangen!

Sämtliche Grabungs- und Bauarbeiten wurden händisch in Eigenleistung ausgeführt.

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

20160210_140800 Mata de Caña IV, 04.03.2016. Mata de Caña, 04.03.2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Finanzierung des Materials war möglich durch die Unterstützung von
Land OÖ.
Stadt Linz
Städtepartnerschaft Linz-Carlos
Rotary-Club Linz
Pfarre Guter Hirte Linz

 Februar 2016:

Feierliche Eröffnung der Wasserleitung in Anwesenheit des Bürgermeisters von
San Carlos:

DSCN1764 DSCN1773 DSCN1801 DSCN1811 DSCN1815

 

 

 

 

 

 

 

Der geplante zweite Hochbehälter wird von der Wassergenossenschaft
Mata de Cana selbst finanziert.

Dezember 2013:

Einige Mitglieder des Gesellschaftspolitischen AK besuchten im Rahmen einer Nicaragua-Reise das Dorf Mata de Cana im Süden des Landes in der Gemeinde San Carlos.

IMG_7654a Hier soll die Wasser-IMG_7650
leitung
entstehen –

Besprechung mit
den Dorfbewohnern am
27. Dezember 2013.

 

 

Wir konnten uns überzeugen dass das Projekt so weit vorbereitet ist, dass mit dem Bau derWasserleitung begonnen werden kann.

Die BewohnerInnen übernehmen sämtliche Arbeiten, die von ihnen sinnvoll geleistet werden können.

Übergabe von $ 130.-     21  
für die Errichtung
einer Staumauer
an der Waschstelle.


Fertiggestellte Waschstelle Anfang Februar 201422

 

 

 

Aus einem Brief von Paul Kat aus dem Nachbardorf:

„Julio Picado und ich waren heute Vormittag, wie mit euch im Dezember verabredet, in Mata de Caña und haben uns den Waschplatz angeschaut. Die Verantwortlichen vor Ort konnten wir nicht antreffen – die waren am Feld ( die Frijoles Ernte lauft ja auf Hochtouren … Bohnenernte).

Wir haben den Waschplatz besucht und durften feststellen, dass er 
sauberst verarbeitet worden ist. Die Lösung ist sicherlich nachhaltig und 
die anwesenden Frauen waren voll des Lobes.Es ist auch nicht mehr so 
ein Brühe. Also herzliche Gratulation zu eurem  Projektle,
das Geld ist sicherlich gut angelegt.“